Das wurde Zeit. Erst hatten wir sogar schwedische Hilfe angeheuert. Ein Vater mit seinen beiden Söhnen kam am 24. vor unserem Heck zum Schnack. Seine Kinder wollten gerne mal unser Boot von innen sehen. Durften sie natürlich. Mit dem Vater haben wir derweil vereinbart, dass wir ihn vielleicht als Deckshand bis Arkösund mitnehmen könnten. Er war begeistert, aber wegen der Rahmenbedingungen seinerseits wurde das dann doch nichts.
Egal, wir sind dann am Sonntagmorgen um 09:00 Uhr los. Die drei verbleibenden Schleusen haben wir mit etwas Wartezeit, aber dann mit Bravour gemeistert.

Gleich nach der letzen schleuse erstmal das ganze Kanalgetüddel weggeräumt und dann endlich wieder die Plünnen hoch.
Kabelfähre immer spannend. Als wir das letzte Mal hier vorbeigekommen sind war der Spinnaker oben und Jolanda gab ein Konzert auf der Blockflöte.

Hier der Weg in der Übersicht.

Um ein gutes Stück abzuschneiden sind wir zum ersten Mal so richtig nach Karte und Plotter und elektronik auf dem iPad querbeet gefahren. Das war Achselschweiß pur. Aber eigentlich ist das in Schweden das normale Geschäft. Jedenfalls für die Locals. Oder die Hazardeure. 🙂

In Fyrudeen gibt es nach wie vor den ausgezeichnet sortieren Sommersupermarkt, einen Spezialitätenladen und überhaupt so alles, was der Fahrtenshipper gerne möchte.
