Alles neu macht der Mai

Weil ich ja immer noch an meinem Gewicht, der Reduktion desselben, arbeite, kocht Karin mit wirklich viel Inbrunst für uns. Wir haben eine Menge Sachen dazu im Gefrierschrank. Der fehlte uns an Bord. Ich habe das jetzt geändert. In der Backskiste tut jetzt eine „little Engel“ Dienst. Die soll in Zukunft als Gefrierbox unseren Vorrat an eingefrorenen Garnelen, eingefrorenem Seelachs, und gefrorenem Gemüse, Spinat ist einer unserer Favoriten, im vorgesehenen Zustand erhalten. Sie schafft tatsächlich -18°! Aber das muss sie gar nicht. Länger als eine Woche sind die Vorräte sowieso nicht an Bord. Wenn wir mit dem Auto unterwegs sind nehmen wir sie mit. In Hamburg zweigen wir dann vom Gefrierschrank unseren Handvorrat ab. Karin hat die Sachen schon gleich passend portioniert. Und die Größe ist mit 14 l Nutzinhalt auch noch genau richtig.

Den Anschluss haben wir heute morgen neu gelegt. Kabel ziehen mit Karin war wie immer einfach und entspannt.

Und natürlich brauchen wir deshalb, aber nicht nur deshalb, mehr Batteriekapazität. Ich hatte schon lange über LiFePO4 nachgedacht. Der Aufwand war mir zu hoch. Man braucht neben den eigentlichen neuen Batterien nämlich auch ein neues Batterieladegerät, dazu ein weiteres Ladegerät zwischen der Lichtmaschine und der Batteriebank, wahrscheinlich auch eine neue Lichtmaschine und natürlich jede Menge zusätzliche Verkabelung. Alles zu ändern ist also sehr teuer und auch mühsam.

Aber es gibt eine einfache und gleichzeitig bezahlbare Lösung. Man baut ein Hochleistungspack aus den LiFePO4 Zellen ein und schaltet das einfach parallel auf die bestehende Batteriebank, um sie zu erweitern.

Klingt einfach – ist es auch! Und es funktioniert wie gewünscht. Mit unserem LE300 habe ich die nutzbare Kapazität schlicht fast verdoppelt.

Um an den Batterien schrauben zu können habe ich die entsprechende Sitzfläche im Salon einfach ausgebaut. Das ging wirklich ganz einfach.

Auf dem letzten Bild sieht man die Spannung ohne Landstrom. Nach gut zwei Stunden mit allen Verbrauchern. Zwei Kühlboxen, Heizung, volle Beleuchtung und weiterer Kleinkram. Auch die Klospülung bringt die Batterie nicht aus der Ruhe.

Ein voller Erfolg und die gesamte Aktion, Steckdose in der Backskiste und Einbau LE300, war nach gut drei Stunden erledigt.

Wir sind glücklich!

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Ergänzung zur Ankerwindenaktion

Hier kommen die versprochenen Fotos.

Erstmal mit Deckel zu. Da sieht man auch, dass wir die Bedienleine für den Roller jetzt neu geführt haben, Vorher war das mehrmals im Zickzack auf dem Kajütdach.
Oliver Schmidt Yachtservice hat den alten Durchlass perfekt verschlossen und auch gleich den neuen Durchbruch hergestellt.

Dann der neue Ankerfeststeller. Da hat der Metallbauer ein fertig konfektioniertes Teil als Basis genommen und es dann nach etwas Änderung angeschweißt.

Jetzt die Ankerwinde. Den Keil hat mir Jens “mal eben“ hergestellt.

Innen musste man ja wegen der Verschraubung der Ankerwinde die Innenschale öffnen. Das hat auch Oliver perfekt ausgeschnitten und ebenso wieder verschlossen. Das Stück Holz durfte ich beisteuern.

Ohne Freunde hätte ich das alles niemals hinbekommen. Läuft! 😉

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… wurde ja mal Zeit!

Gestern wurde die neue Ankerwinde final montiert. Alles funktioniert. Ufff.

Für die Montage wurde das Podest der alten Winde herausgetrennt, die neue Winde an der Rückwand des Ankerkastens befestigt. Dadurch haben wir jetzt endlich Platz und können auch an die im Kasten montierte Rollanlage für das Vorsegel, um sie zu servicen. Vorher war das nahezu unmöglich. Auch die Bedienleine für die Rollanlage wurde verlegt. Sie ist jetzt so geführt, wie das schon bei einigen Schwesterschiffen verwirklicht ist. Wir versprechen uns eine leichtere Bedienung, weil wir die Reibung im System auf diese Weise erheblich reduzieren konnten.

Auch der Ankerbeschlag erhielt zwei Upgrades. Wir haben jetzt endlich einen Ankerfeststeller. Das heißt, dass der Anker bei Nichtgebrauch einfach mit einer Knebelschraube, die von oben auf den Ankerschaft drückt, ordentlich befestigt ist. Man muss nicht mehr mit Leine und Knoten arbeiten. Das ist sehr viel einfacher und effektiver. Und einen neuen Ankerwirbel, das Verbindungsstück zwischen Anker und Ankerkette, habe ich auch gleich mit eingebaut. Der Wirbel ist wichtig, damit die Kette sich gegen den Anker frei drehen kann. Das ist der Vorteil. Nachteilig ist immer, dass der Anker nur in theoretisch 50% aller Fälle richtig herum in seine Ruheposition kommt. Gefühlt gelingt das übrigens fast nie. 😉 .Findige Leute haben den Wirbel um einen bananenförmigen Schaft verlängert. Diese Banane sorgt dafür, dass sich der Anker zukünftig immer richtig herum auf sein Ruhebett legen wird. Gestern habe ich das mehrfach ausprobiert: funktioniert perfekt! Das jetzt hoffentlich dazu führen, dass die Nächte am Anker noch etwas mehr werden, weil alles halt so sehr viel einfacher in der Bedienung ist.

Bilder zu diesen Aktionen mache ich nachher und kann die hoffentlich heute Abend hier ergänzen.

Heute kommt der Kreuzer endlich aus der Halle ins Wasser.

Zu Hause ist natürlich sehr viel weniger fertig geworden. Aber ein Bild habe ich von unserem neuen Rasen und der nächsten Position für Fritz‘ Heimstatt gemacht. Seit Montag funktioniert der neue Platz für das Haus. Fritz findet das Haus und das steht nunmehr endlich nicht mehr auf dem Rasen, immer doof, sondern auf den Steinplatten dahinter.

Wermutstropfen sind die Wühlmäuse, die ringsum erheblich im Einsatz sind. Unter unserem neuen Rasen liegt ein Sperrgitter, das sie hindern soll, Erdreich hochzuschieben. Mal sehen ob und wenn ja wie lange das funktionieren wird. Der Gartenbauer meinte, dass es eine Versuch wert sei, versprechen wollte er aber nichts. Schlau das.

Weiteres Dauerthema ist ist die Energieverbrauchsoptimierung unseres Eigenheims. Dazu mache ich aber lieber einen eigenen Beitrag. Nur so viel: Wir treiben derzeit im Wochenrhythmus neue Säue durchs Dorf. Neue Heizung, Kamin, Pellets, noch mehr Dämmung und als letztes jetzt PVT als Kombination von Photovoltaik und gleichzeitigem Einsammeln von Wärme für eine Wärmepumpe.

Man wird sehen.

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Lecker Frühstück mit neuer Mugg

Gestern war ich in Bremen bei Gleistein. (Das ist ein großer Tauwerkhersteller.)

Organisiert war das durch den Hamburger Großhändler Lindemann. Deshalb gab es die Mugg.

Im Rahmen unserer bewussten Ernährung ist das das gesamte Frühstück. Der Erfolg gibt Karin recht. 😉

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