Kristianopel – Karlskrona (8.8.2026)

Karin war schon ganz früh in Gang, hat mich aber schlafen lassen. Fein eigentlich. Als ich um 7:30 Uhr aus der Koje gekrabbelt bin waren wir bis auf zwei weitere Boote fast allein im Hafen. Alle weg.

Kaffee gemacht, Wetterbericht noch einmal genau angesehen, entschieden zu fahren und zwar nach Utklippan. Unterwegs hat sich das Wetter aber mal wieder nicht an den Bericht gehalten. Ab Höhe Sandhamn backte es immer weiter ab und wurde auch immer mehr Wind. Gut, DAS hatte man angedroht. Neue Lage neue Route. Wir haben einen Haken geschlagen und dann wieder Richtung geschützte Schärenfahrwasser.

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Kurz vor dem ersten rot-grünen Tonnenpärchen haben wir die Genua eingewickelt und sind nur auf dem gerefften Groß immer noch mit reichlich sechs Knoten Speed unterwegs gewesen. Man sieht ja mehr, wenn vorne keine Gardine hängt.

Die Brücke mit 18 Meter Durchfahrtshöhe machte keine Sorgen mehr, nachdem das Handbuch der Dehler noch einmal klar mitteilte, dass der Kreuzer 17,6 m hoch ist. Außerdem meinte Freund Hartmut, dass man in Schweden immer noch einen Meter extra habe. Ich bin trotzdem unter Motor und langsam durch die Brücke gefahren. Hat aber gut gepasst. Nicht mal der Edelstahlstab (UKW-Antenne ein Meter über dem Masttopp) hat gedengelt.

Ab Brücke sind wir faul weiter motort. Jetzt sind wir fest in Karlskrona. Der Hafen ist nahezu leer. Die Saison hier scheint vorbei zu sein.

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Kalmar – Kristianopel (7.8.2026)

Morgens waren wir entspannt. Heute mal kein Sport, weil es vielleicht auch etwas viel war während der letzten Tage. Nur einkaufen und überlegen, wie es weiter gehen soll. Karin hatte ertrüffelt, dass man am Sonnabend, also morgen, bei West Utklippan erreichen sollte, um von da mit dem dann am Sonntag vorherrschenden Süd weiter in Richtung Hanö oder Simrishamn zu segeln. Guter Plan. Vergessen dabei wurde aber die Windstärke. Bei Böen 7 bft ist das kein Spaß mehr. Außerdem meinte man, das der Winddreher früher komme.

Deshalb sind wir fast zu Feierabend doch noch losgeschippert. Unsere neue Fock zusammen mit dem gerefften Groß war gut für sieben bis acht Knoten Speed. Wir mussten nämlich zum Glück nicht ganz hoch an den Wind. Entspanntes segeln ist trotzdem etwas anderes. Egal, jetzt sind wir fest und das Leben ist schön.

Was wir morgen machen, sehen wir frühestens morgen früh nach dem Wetterbericht. Utklippan? Sandhamn? Karskrona? Liegen bleiben?
Alles offen.

n8
Uwe

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Kalmar Hafentage bis ?

Angekommen haben wir das Boot bei 1 hingelegt. Schon besser am nächsten Tag, direkt vor den Fascilitäten 2. Dort war es Karin aber zu unruhig, also nochmal verholt 3. Ich fand 2 am Besten.

Ich fand 2 am Besten.

Karin ist hier aber glücklich. Das ist wichtig.

Gleich am Montag sind wir dann ins das Fitnessstudio gepilgert, um gleich eine ganze Woche zu buchen. Die Armbänder als Ausweis haben wir immer an Bord und schon mehrmals benutzt.

Im Studio gibt es auch ein Concept2 Rudergerät. Das rief aber nach Wartung. Je länger man ruderte, desto mehr. Das habe ich dann übernommen. Die Kette geölt, die Schiene gereinigt. Jetzt läuft es wieder ganz smooth.

Wir sind jeden Tag gleich morgens nach dem Kaffee eine gute Stunde dort. Es ist wirklich erstaunlich, wie gut schon die ersten Einheiten dem Alabasterkörper getan haben.

Zum Mittagessen haben wir einen Griechen mit täglich wechselndem Dagens Lunch als Mensa erkoren. Da gibt es eine prima Salatauswahl, sogar mehrere Gerichte zur Auswahl, ein Getränk und wenn man möchte auch noch Kaffee zum Kurs von 26 € für uns beide. So bleibt die Pantry kalt.

Bis zum Wochenende sind wir ganz sicher noch hier in Kalmar. Da können wir lieber weiter den Körper stählen. 😉

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Lyckfjärden – Kalmar (2.8.2026)

Wir sind gar nicht so sehr früh losgefahren. Und eigentlich sollten es auch nur zwanzig förderliche Meilen werden. Aber es lief und lief. Wir konnten alles gut anliegen, bis auf einen Knick bei Borgholm. Da mussten wir doch einen Schlag machen. Am Ende waren es dann sechzig Meilen. Fein das. Und ein Lob haben wir bekommen. Charlotta, eine Dehler 38 fuhr hinter uns. Der Schipper kam eigens am Abend vorbei, um zu sehen, welches Boot er einfach nicht einkriegen konnte.

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Und wir hatten „nur“ unsere neue kleine Genua geriggt. Morten und Klaas haben die für uns noch schnell vor dem Urlaub gebaut. Die beiden Bilder sind vom vorvorigen Leg nach Västervik. Das Segel steht wie eine Eins. Und es ist hoch effektiv.

Über sechs Knoten nur mit dem einen eigentlich recht kleinen Segel: super!

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