Söderköping erreicht 16.7.

Das lief gestern wieder sehr gut geschmiert. 07:00 Uhr in die Pooleposition vor der Schleusentreppe begeben. Erster!

8:10 bis 8:45 Schleusentreppe, sieben Schleusen nacheinander, bewältigt. Das war rekordverdächtig. Auch alle anderen Holdups waren keine, vielleicht bis auf die vor den letzten Schleusen vor Söderköping. Aber als wir da nach 30 Minuten eingefädelt waren, ging es wieder wie an diesem Tag gewohnt. Wutsch – Wutsch, wie Karin immer sagt. 16:40 fest.

Aber jetzt. Karin, ole Tüffel, hatte sich in Motala ja lang gelegt. Drei Tage lang wurde es besser, ein Tage stabil, jetzt wird es immer schlechter. Deshalb: Vårdcentral. Die ist übrigens in einem ehemaligen Kino untergebracht.

In einer Stunde sehen wir den Arzt. Ich bin ja mal wieder doch nicht gut genug. 😉

Man drücke die Daumen. Ich bin gespannt ob wir dann ab morgen einen Rollstuhl oder Unterarmgehstützen an Bord haben. Hauptsache Karin kommt weiter mit und steuert den Kreuzer. Vielleicht lernt sie dann auch endlich mal anlegen. Besser spät als gar nicht.

Wichtig ist das Motto hier.

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Vadstena – Motala und weiter, ruhige Tage auf ´m Kanal 10.7. bis 13.7. 2026

Hier noch die üblichen Vadstena Fotos.

Ganz fein zurückgesegelt bis Motala. Da mussten wir uns erstmal nach dem harten Törn erholen.


Weiter nach Motala Verkstad. Bilder gibt es nicht, weil es Karin nicht so gutging. Wir konnte da aber rückwärts zwischne zwei Y-Bäume. Norbert hat den Hook and Moor als sein neues Lieblingswerkzeug entdeckt.
für die Nichtkenner: Das ist eine Art Bootshaken, mit dem man höchst geschickt eine Leine durch eine Öse ziehen kann, auch wenn die selbs mit ausgestecktem Arm nicht erreichbar ist.

Nächster Stopp Schleusentreppe Borenshult. Ein Mitfahrer bedauert, die schon fast 24 Stunden vor der Schleuse gewartet haben. Unsere Wartezeit war mit ca. 2 Stunden dagegen sehr kurz. Weiter über den Boren bis Borensberg. Da einen Helgdagslunch gehabt.

Nächster Tag weiter. Die Schleuse dort ist handbetrieben. Norbert hat sich nützlich gemacht.

Dann nur noch Brücken bis Ljungsbro. In Ljungsbro wieder Norberts Einsatz mit Verkaufsveranstaltung Hook and Moor. Mist, dass ich keine bei mir hatte. Mindestens drei Stück hätte ich schon loswerden können.

Mittags kurzer Zwischenstopp am vormaligen Museum für Spielzeug und alte Motorboote. Davon ist nur noch ein Flohmarkt übrig. Schade.

Heute vorerst letzte Etappe mit drei Doppelschleusen und einiger Warterei.

Der Kanalkreuzfahrer wollte partout nicht mit uns in dieselbe Schleuse. 😉


Jetzt sind wir schon mal halb unten im Hafenbecken vor der großen Treppe mit sieben Schleusen in Reihe. Morgen fahren wir aber erstmal Bus und holen das Auto nach bzw. vor nach Söderköping.

Screenshot
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Motala Hafentag und dann Vadstena (8./9.7.2026)

Gestern haben wir aufgeräumt, Platz geschaffen und am späten Nachmittag unseren Besuch Norbert und Hilde emfangen.

Heute endlich mal wieder ein bisschen segeln. Das war bös böig am Anfang, Friedolin wollte wieder fliegen. Nach einer halben Stunde und mehreren Wenden hatten wir das im Griff und konnten wirklich genießen.

Jetzt sind wir in Vadstena fest, haben gekocht und erholen uns von dem harten Ritt … 😉

Harter Ritt:

Screenshot
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Karlsborg nach Motala (7.7.2026)

Wir haben gestern Abend lange herumgeeiert, sollen wir fahren oder nicht. Regen war ab 11:00 bei DMI und um 14:00 bei Meeno vorhergesagt. Heute hatten beide Nässe von oben etwas nach hinten verlegt. Dafür sprach man dann auch von Gewitter.

Nach dem Frühstück und dem allgemeinen Morgenritual, das ich nicht beliebig weit ausführen muss, habe ich schon mal unsere knapp 60 m Landversorgung aufgerollt. Ich musste gestern wirklich fast alles geben, um den Wasserkocher am Leben zu halten. Der Blick nach Westen, den ich dabei unweigerlich eingefangen habe, verhieß nichts Gutes.

Dicke Wolken, hoch aufgetürmt. Dabei hatte es beim Aufstehen noch nach normalem Warmfrontaufzug mit blauem Himmel gegen Osten und beginnender dünner Schichtbewölkung im Westen ausgesehen. Sollten die Wetterfrösche sich etwa geirrt haben?

Die Entscheidung wurde uns im Wesentlichen abgenommen, getroffen habe ich sie aber. 8:15 klingeln an den Schranken der Brücke, das ja zuverlässig die bevorstehende Öffnung ankündigt. Eigentlich soll das doch frühestens um 9:00 Uhr losgehen. Alarmstart, das nehmen wir mit! Wir liegen rechtzeitig vor der geöffneten Brücke und bekommen grünes Licht. Denn mal los. Kurz vor der Brückendurchfahrt sehen und hören wir dann den eigentlichen Öffnungsgrund. Der Kapitän von Juno zieht am Bändsel. Der Steuermann von Kruskopp geht auf voll rückwärts. Der Brückenwärter ist ein … Als ich die Ampel wieder sehe, hat er dann doch mal auf rot gestellt. Ich lasse also Juno erstmal vorbei und hoffe. Und siehe da, man hat ein Einsehen, wieder grün. Wir dürfen noch eben schnell passieren.

Der Rest der Reise verläuft unspektakulär. Außer, das wir eigentlich rüber segeln wollten, gestrichen wegen der Wolkentürme und Wind nur für 4 kn und dass es wirklich so richtig kalt, nicht etwa nur kühl, war. Lieber hätte ich ja „gewesen ist“ geschrieben. Aber das stimmt nicht es ist immer noch kalt, jedenfalls draußen.

Den Platz im Hafen hier haben wir mit viel Bedacht und sehr gut gewählt. Fotografieren werde ich ihn später. Warum kann man sich bestimmt denken. 🙂

Motto des Tages:
Wir sind doch alle Motorbootfahrer. Manche mit Mast, manche ohne.

Nachtrag vom Spaziergang nach dem Gewitter. Der Luftdruck ist immer noch 985 mbar. Sieht gar nicht so aus, finde ich.

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