Lyrestad nach Töreboda (1.7.)

Rechtzeitig los. Dieses Mal nicht allein geschleust. Großes Motorboot vorn, wir hinten neben uns noch ein kleiner. Alles fein und leicht.

Bei der Tripelschleuse, die letzte mit richtig Hub nach oben, erneut Johan getroffen. Cool.

Für ein spätes Mittagessen rechtzeitig in Töreboda fest. Perfekten Platz ganz vorne mit Stromanschluss bekommen. Strom inzwischen wichtig zum Kochen. Räucherlachs, Salatkomposition Karin, Pellkartoffeln, diverse Saucen dazu.

Eingekauft und ganz rechtzeitig in die Koje gefallen. Plumps.

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Sjötorp – Lyrestad (30.6.)

Früh aufgebrochen. Früh heißt hier im Kanal 09:00 Uhr. Vorher bewegt sich keine Brücke, keine Schleuse. Zum zweiten Mal Johan als Schleusenmeister gehabt. Er hatte uns auch schon an der ersten Schleuse am 28. in Empfang genommen.

Um elf in Lyrestad fest. Ich hatte nämlich für den frühen Nachmittag eine Online Konferenz für die Prüfungsaufgaben anberaumt. Man ist halt nicht immer der Sieger.

Eingekauft im sehr gut sortierten ICA, Pizza gehabt, nicht ganz so gut, nachmittags gearbeitet, fertig der Tag.

SY-Mia hat uns überholt.

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Spiken nach Sjötorp – Sjötorp (28./29.6)

Abgelegt, Gülle entsorgst, das geht immer besser und schneller und ist hier einfach und kostenlos fast überall möglich, losmotort. Ziel nicht festgelegt, fix gesegelt. Ziel immer noch nicht fest, geschwankt zwischen Mariestad, Sjötorp und irgendwo ankern.
Ölzeug benötigt. Das gab den Ausschlag für Sjötorp. Warmduscher halt. Im Kanal alles immer easy. Eingekauft, früh geschlafen.

Andern Tag liegen geblieben, war uns zu windig zum Schleusen. Nachmittags und abends Crew von SY-Mia getroffen. War kalt im Cockpit, trotzdem sehr nett gefunden.

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Hafentag in Spiken (27.6.)

Der Siebenschläfer ist immer ein besonderer Festtag für uns. Dieses Mal ist es 39 Jahre her, dass wir uns ewige Treue versprochen haben. Das war ein großes Fest damals. Als ich nicht so ganz überzeugt war groß zu feiern meinte unser Freund Jürgi damals, dass es wichtig sei, eine ordentliche Feier auszurichten. Die Frau zehre ihr Leben lang davon. Jrgi war ein Chauvi wie er im Buche steht, trotzdem hatte er Recht. Aber nicht nur Karin zehrt, ich auch. Und wie. Trauung in meiner ehemaligen Grundschule, die da die Gemeindeverwaltung der Samtgemeinde Lühe beherbergte, Mittag in Finkenwerder, abends dann im Altländer Hof in Jork. Den gibt es auch nicht mehr. Warm abgebrochen. Wir waren etwas zu spät auf unserer Feier. Alle Gäste waren schon lange versammelt als wir endlich auftauchten. Traumschiff Oskar und zwei weitere Musiker sorgten für Stimmung. Den Eröffnungstanz, natürlich als Rumba zu La Paloma, und ganz viele weitere Tänze an dem Abend haben mich mindestens zwei Kilo gkostet. Morgens um Fünf sind wir dann mit Vadder zusammen (!) im Taxi nach Hause gefahren. Das Ding war auch Dank unserer Gäste wirklich gelungen.

Und das ist nun wie geschrieben 39 Jahre her. In Spiken gab es Gelegenheit, eine kleine Feier zu begehen. Abends lud ein Lokal zu Büffet und anschließender Livemusik. Ein bisschen getanzt haben wir, aber leider ist Karin ja etwas defekt mit dem rechten Arm. Da kann man sie nicht so herumwirbeln. Und wir sind auch älter … Halb zehn war für uns Schluss.

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