Ergänzung zu „Wir haben es getan“ Löffelliste

Schon seit einiger Zeit diskutiere und sinniere ich mit Freund Klaus zusammen, dass man doch noch einmal nach Neuwerk segeln muss, um da im Bauernhafen eine Nacht zuzubringen. Das geht aber weder mit Klaus First 34.7 noch mit unserer Dehler 35. Da muss ein Boot mit Tiefgang unter 30 cm her. Wenn man dann noch ein Segelboot und auch ein Dach über dem Kopf will, dann ist das ein Jollenkreuzer. Noch vor knapp 40 Jahren haben wir so etwas mit der offenen Jolle und der Plane über dem Baum gemacht ;-). Der Wunsch nach etwas mehr Bequemlichkeit ist wohl dem Alter geschuldet.

So haben wir dann begonnen den Markt erst nur zu beobachten und auch weiter zu sondieren, Kontakt mit Verkäuferen aufzunehmen und schließlich auch Besichtigungen durchgeführt. Alles schwierig unter den derzeit vorherrschenden Lockdown-Maßnahmen. Aber nicht ganz unmöglich.

Klaus Favorit war von Anfang an der Eikboom Backdecker. Das ist eine Fahrtenversion eines DDR Klassikers, ein P Jollenkreuzer, gerissen von Manfred Ernst. Hier gibt es die fast einzige Information, die ich zu diesem Konstrukteur finden konnte. Ernst ist bestimmt für 80 % der Jollenkreuzerdesigns in der DDR verantwortlich. Und er hat schnelle und schöne Linien gefunden.

Auch Bilder sind rar.

Bei vielen der angebotenen Boote waren wir zu langsam. Verkauft oder mindestens reserviert waren sie zum Teil schon nach weniger als einer Stunde. Ich wollte die Sache deshalb eigentlich auf das nächte Jahr vertagen, aber Klaus hatte ja eine Suchanfrage in Gang. Und er hat wohl so richtig Blut geleckt. Endlich mal wieder ein Projekt.

Unser neues Boot ist nicht bei Eikboom entstanden, aber die Handschrift ist unverkennbar. Und es gibt die Werft noch: Bootswerft – Bootshaus Sven Görissen. Wir hoffen, dass wir dort noch mehr über unseren neuen Untersatz erfahren werden.

Bereits jetzt wissen wir, dass er aus erster Hand stammt. Der Eigner wird uns deshalb ausführliche Konstruktionsunterlagen und auch Originalrechnungen, ein Prospekt und was es sonst noch so abzuheften gab, mit übergeben.

Und hier ist der Eintrag in unserer gemeinsamen Löffelliste:

Wir wollen mit einem reviergeeigneten Boot von Bremerhaven aus nach Neuwerk segeln, da im Bauernhafen übernachten und weiter über Otterndorf durch den Kuhkanal über Bederkesa, eine Runde auf dem dortigen See segeln, schließlich wieder zurück nach Bremerhaven.

Und wir wissen selbstverständlich, dass es in Otterndorf nicht so ganz trivial wird, den Kutter über den Deich zu bringen. Tunnel und Schleuse sind ja derzeit gesperrt. Aber ich habe das, zugegebenermaßen mit einem kleineren Boot, schon mal gemacht.
Also: Geht nicht gibts nicht!

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Wir haben es getan!

Der Untersatz für einen der Punkte auf der „Löffelliste“!

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Wenns mal läuft

Gute Nachtruhe gehabt
Hand nur mal kurz für 15 Minuten eingeschlafen 😉
Immer fein Luft bekommen

Zufrieden!

Vorher
während
Danach

Und heute neheme ich auch mit gutem Gewissen ein Stück von meinem Geburtstagskuchen. 😉

Der Maulwurf wars mal wieder.

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The Big Burn

Derzeit ist ja eher mal gar nichts mit der Segelei. Deshalb:

Eigentlich mag ich den amerikanischen Kram ja gar nicht so gerne. Aber beim rudern will ich gerne immer wieder Ausnahmen machen. Es ist nämlich sehr hilfreich, wenn eine neue Challenge für neue Motivation sorgt.

Angefangen hat alles mit der „Mud season Madness“ vor knapp einem Jahr, dann ging es weiter mit der „Marathon and Century Challenge“, aus deren Anlass ich ja meinen ersten Halbmarathon gerudert habe. Im Sommer war ich dann etwas weniger fleißig.

In der „Holyday Challenge“ vom 25.11. bis zum 24.12. hat die weltweite Gemeinschaft 70.000 $ als Spende zusammengerudert. Ich war auch mit 12,12 $ für Ärzte ohne Grenzen dabei. Viel wichtiger war aber der Tritt in den Hintern für mich.

Am 25.12. habe ich dann zusammen mit meiner Herzallerliebsten einen gar nicht so langen Spaziergang gemacht, weil ich dachte, dass auch mal nett sei. War es aber nicht, weil mein linkes Knie danach wie aufgepumpt war. Gehen geht nicht. Das wissen wir jetzt – mal wieder. Aber rudern geht.

 

Deshalb bin ich wieder dabei. Und dieses Mal ist eine echte Herausforderung zu bestehen. Ich habe mich nämlich für The Big Burn entschieden. Das meint, das im Januar 20.000 kCal zu verbrennen sind. Wenn ich eine Stunde auf dem Ergometer unterwegs bin macht das zwischen 650 und 750 kCal aus. Um den zweiten Wert zu erreichen, muss ich schon ganz gut reintreten. Aber ich will ja auch die Herausforderung. Mal sehen, ob ich die 20.000 wie geplant bis zum 28. schaffe. Meiner allgemeinen Fasson wird es bestimmt gut tun – denke ich.

Gut angefangen habe ich jedenfalls. Das hier ist das Ergebnis von heute, Tag zwei. Wenn ich so weiter mache bin ich schon eher als am 28.1. durch.

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