Das war früh. Karin ist um 5:45 Uhr aufgestanden und hat mich bis 6:00 Uhr schlafen lassen.
Kaffee, Segel von Fock auf Genua 3 gewechselt, noch ein Zwischenstopp an der Tankstelle und dann los.
Einmal falsch abgebogen, gemerkt, gerettet. Anders herum wäre auch gegangen.

Weil es erst genau gegenan war, der Tank voll und man ja reichlich Meilen vor Brust hatte, sind wir bis zur letzen Tonne erstmal mit Motor gefahren.
Danach ging es dann aber richtig gut weiter. Wir hatten einen einzigen langen Anlieger und wir waren sehr zufrieden. Mit uns fuhr ein Dragonfly 28 Performance. Für die Nichtsegler: Das ist ein ganz leichtes und sehr schnelles Boot mit drei Rümpfen. Unser Freund Bernd hat den Spruch geprägt: Boot mit Stützrädern. Sieht wirklich so aus. Den haben wir vier Stunden lang auf Abstand gehalten. Eigentlich kann so ein Ding mindestens doppelt bis dreimal so schnell fahren wie wir. Dazu müssen aber die Bedingungen stimmen. Gestern waren sie besser für uns. Der Tri hat sich immer wieder in der Welle festgeboxt. Wir nicht so sehr. Manchmal lohnt es doch, wenn man Blei transportiert.

Auf den letzen drei Meilen vor dem Hafen wurde das Wasser glatter. Da gab es dann kein Halten mehr. Er hat im Hafen dann unsere Leinen angenommen. Die Welt war wieder im Lot. Tri schneller als Mono.

Später habe icjh dann beim Anlegen geholfen. Das war sehr herausfordernd, weil ich auf solch einen Finger gehen musste.

Das ist etwas wackelig. Da merkt man dann doch die Schonerei vor der Knie-OP und jetzt noch die Restauswirkungen derselben. Ich bin wohl erst bei ca. 85% Wiederherstellung. Aber das wird.
Gestern dann noch einen schnellen Gang ins Dorf, um Gemüse für den Wok zu erwerben. Das hat gut geklappt.






Heute und morgen bleiben wir liegen. Heute regnet es, Warmfront, morgen ist sehr viel Wind angesagt. Beides muss nicht.















