Neue Kochgelegenheit

Eigentlich ging es darum, für den Schwedentörn Gas einzusparen. Camping Gaz ist hier fast gar nicht zu bekommen. Vor zwei Jahren hat uns dann eine Gasfüllstation eine Flasche mit Propan statt Butan befüllt. Keine so richtig gute Idee. Der Dampfdruck ist fast doppelt so hoch bei Propan. Die Camping Gaz Flaschen sind dafür nicht ausgelegt. Ist gut gegangen, muss ich aber nicht immer wieder haben.

Also haben wir einen Induktionskocher angeschafft. Es hieß, dass die mobilen Dinger laut und schlecht regelbar seien. Beides kann ich für unser Modell nicht bestätigen.

Ich habe eine Platte über dem Gasherd angefertigt, die entweder unter meiner Koje oder eben am Platz liegt.

Darauf steht der Kocher.

Im kommenden Winter baue ich auch noch eine 230 V Steckdose in die Pantry. Derzeit funktioniert das gut mit einem gut passenden Verlängerungskabel.

Und eines ist ganz sicher: Kochen geht noch besser als mit Gas.

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Långedrag – Långedrag

Gewitter in Göteborg. Die Frisur sitzt. Und wir bleiben liegen.

Um 5:30 sind wir aufgestanden. Bei strahlendem Sonnenschein. Eigentlich wollten wir nach Trollhättan verholen. Zum Glück habe ich trotz Motortour noch mal nach dem weiteren Wetter gekuckt …
Karin sagt: Beste Entscheidung ever. Ganz so weit lehne ich mich nicht aus dem Fenster.

Für heute alles richtig gemacht. Nicht nur dass ich jetzt nicht im Ölzeug draußen stehe, sondern auch, dass wir so früh hoch waren und schon die Sozialräume im Klubhaus besucht haben. 🙂 🙂

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Donsö – Långedrag

Heute ganz harter Trip. Das haben wir uns aber nach dem -Gejage die vergangenen Tage verdient.
Nur auf dem Vorsegel sind wir sinnig hierher geschippert. Jetzt mache ich die Räder klar und dann werden die frischen Vorräte ergänzt. Karin sagt, dass es morgen regnen soll. Das ist nix for Vadder sien Söhn. Jedenfalls dann, wenn es nicht irgendeinen Druck von außen gibt. Und der herrscht ja nun mal gar nicht.

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Grenå – Donsö

Schon vor deutlich 5:00 Uhr aufgestanden. Das war auch für unsere Verhältnisse früh. Die Morgenroutine erfuhr durch das Vorbereiten der warmen Mittagsmahlzeit eine freundliche Abwechslung. Zu essen gab es trotzdem nichts. Wie immer. Nach dem Ablegen 15 Minuten gedieselt, um aus der Abdeckung zu kommen. Und das obwohl ich das Groß schon im Hafen gesetzt hatte.

Dann ziemlich zügig den Code Zero ausgewickelt.

Sofort in Rauschefahrt gekommen. Das ging so drei Stunden gut. Dann wurde es doch zu viel.

Mit der Genua 3 ging es weiter.

Kleiner Dialog, Kenner kennen das.

Ich will ja nix sagen, aber: Kanns nich mal büschn grade segeln?

Denn saach auch nix!

Screenshot

Jetzt sind wir auf Donsö fest als zweiter im Päckchen. Mal sehen, was morgen noch kommt. Der Hafen ist jetzt schon ziemlich gut gefüllt. Und morgen ist ja Midsommar.

Karin hat sich dann beim Segel zusammenlegen Hand und Arm verstaucht. Mit dem Segelkleid zu schnell aus dem Niedergang gekrabbelt und dann ins Cockpit gefallen.
Wir brauchen einen Rollmast.

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