Neues Leder braucht das Rad

Von Anfang an war klar, dass das Leder auf dem Steuerrad seine beste Zeit erlebt hatte. Aber wir haben den Job immer wieder verschoben. Woher das Leder bekommen, war die eine Ausrede, das geht doch noch, wenn man das Leder mal abseift und fettet, die andere. 😉

Im Segeln-Forum fand ich einen Beitrag, der sich mit neu beledern eines Rades befasste. Und es wurde auch eine Firma empfohlen, die das Leder schon vorgelocht und in hoher Qualität liefert. Mit dabei auch alles weitere benötigte Material: doppelseitiges besonders schmales Klebeband, passendes Garn und Nadeln ohne Spitze. Der Preis für den Bausatz war hoch angemessen und nach kurzen Rückzugsgefechten:“Wir lassen das doch lieber machen“, wurde bestellt.

Das Paket aus den Niederlanden kam zügig an. Beim Auspacken und dem anschließenden hin und her räumen gingen die Nadeln verloren. Galgenfrist. 🙂

Als das gerettet war, haben wir überlegt, wie wir das Rad zur Arbeit aufspannen.

Eine Werkzeugnuss wird eingespannt …

Werkzeugnuss

… und dient als Zentrierung und Drehpunkt für das Rad.

Rad auf der Werkbank

Das doppelseitige Klebeband wird aufgebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann zu zweit das neue Leder auflegen und das Klebeband Stück für Stück aktivieren.

 

 

Fertig, das Leder ist auf dem Kranz.

Das Nähen war einfacher als gedacht. Mein persönlicher Segelmacher hatte uns ja tüchtig bange gemacht. Er hatte sich eine ganze Wintersaison Zeit genommen, und immer mal wieder ein paar Stiche gemacht. Wir haben das in fünf Stunden erledigt. 😉

Wie man die Kreuzstiche setzt ist hier bei Youtube ganz prima erklärt.

 

Fertig!

Die Adresse in den Niederlanden: Stuurwielleer.NL. Die Lieferung schnell, das Leder hat perfekt gepasst, es ist erheblich besser als das, was serienmäßig auf dem Rad verbaut war.

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Klaus immer ganz vorne weg

Das war perfekt. Ablegen in der Wik und sofort in die Schleuse. Wir sind im Kanal. Besser gehts nicht.

Vor uns fährt: Niemand!

Klaus richtig zufrieden.
(Das Glück konnte er den ganzen Tag lang nicht fassen.)

 

Hinter uns: Der Pulk. Und das, obwohl wir die Schleuse als allerletzte erreicht hatten.

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Frühstück nicht bei Tiffany …

… sondern bei Günther. Die Vorgeschichte zur heutigen Veranstaltung ist hier veröffentlicht.
Und seitdem ist Sabine sagen wir mal: ein ganz klein wenig neidisch. 😉 Und weil sie so gerne auswärts essen geht, und weil man uns auch recht gerne trifft, war der Entschluss leicht. Man macht sich einfach in aller Herrgottsfrühe in Kiel auf den Weg.

Wir beide waren noch etwas bewusstlos als die Vorankündigung per Textnachricht eintraf, dass man um 8:20 Uhr in Kappeln eintreffen werde.

Gestern Abend waren wir nämlich erst im Kino, TENET, ich finde höchst empfehlenswert, nur teuer, weil man das mindestens zweimal, der ältere Mensch auch noch häufiger, ansehen muss, um alles zu verstehen. Und anschließend war die Nacht wegen Wellenschlag und Hochwasser unruhig. Ich habe zweimal die Leinen anpassen müssen. Nun denn.

Klaus und Sabine glücklich. Gelungener Tagesanfang. Man hätte das nur noch durch herschippern toppen können. 🙂

Witzig ist dann noch, dass wir dieselbe Veranstaltung morgen noch einmal machen, weil Jürgen und Margarethe in Schönhagen urlauben, an unserem Kutter waren, uns nicht erreicht haben, weil wir schon wieder im Kino waren und wir uns aber gerne treffen. Jürgen war mein Chef im Finch als ich zu Studentenzeiten, neulich also, Zapfer war. Diese Freundschaft ist immer nur sporadisch mit Leben gefüllt, aber dann besonders.

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Panthertour statt Regatta

SVK-Ausklang wäre auch schön gewesen, einzig an Crew mangelte es. Weder Kruskopp nicht Astarte waren ordentlich zu bemannen. Also Kontrastprogramm. Kaffee, Kuchen in Schönhagen, gleich beim gleichnamigen Sperrgebiet der Kriegsmarine.

Sabine ertrüffelt immer wieder neue Lokalitäten mit Hilfe immer neuer Literatur, analoger und digitaler Art. Karin durfte auch mal einen Blick werfen.

Der ausgewählte Kuchen ist genau der, der im Buch vorgestellt wurde. Welch glückliche Fügung. Wir waren nämlich recht spät dran, das Café gut besucht und wir haben gerade noch den Rest des Nachschubes (!) bekommen.

Dazu trinkt man dann „After-Eight-Kaffee“. Das ist Latte Macciato mit einem Namensgebungstäfelchen darin. Sehr lecker.

Heute sind wir ja in Kappeln. So furchtbar weit wäre da ja gar nicht.;-)

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