Hafentag in Spiken (27.6.)

Der Siebenschläfer ist immer ein besonderer Festtag für uns. Dieses Mal ist es 39 Jahre her, dass wir uns ewige Treue versprochen haben. Das war ein großes Fest damals. Als ich nicht so ganz überzeugt war groß zu feiern meinte unser Freund Jürgi damals, dass es wichtig sei, eine ordentliche Feier auszurichten. Die Frau zehre ihr Leben lang davon. Jrgi war ein Chauvi wie er im Buche steht, trotzdem hatte er Recht. Aber nicht nur Karin zehrt, ich auch. Und wie. Trauung in meiner ehemaligen Grundschule, die da die Gemeindeverwaltung der Samtgemeinde Lühe beherbergte, Mittag in Finkenwerder, abends dann im Altländer Hof in Jork. Den gibt es auch nicht mehr. Warm abgebrochen. Wir waren etwas zu spät auf unserer Feier. Alle Gäste waren schon lange versammelt als wir endlich auftauchten. Traumschiff Oskar und zwei weitere Musiker sorgten für Stimmung. Den Eröffnungstanz, natürlich als Rumba zu La Paloma, und ganz viele weitere Tänze an dem Abend haben mich mindestens zwei Kilo gkostet. Morgens um Fünf sind wir dann mit Vadder zusammen (!) im Taxi nach Hause gefahren. Das Ding war auch Dank unserer Gäste wirklich gelungen.

Und das ist nun wie geschrieben 39 Jahre her. In Spiken gab es Gelegenheit, eine kleine Feier zu begehen. Abends lud ein Lokal zu Büffet und anschließender Livemusik. Ein bisschen getanzt haben wir, aber leider ist Karin ja etwas defekt mit dem rechten Arm. Da kann man sie nicht so herumwirbeln. Und wir sind auch älter … Halb zehn war für uns Schluss.

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Vingens Hamn nach Spiken (26.6.)

Morgens los, Mittags da, Gülle abgesaugt, Längsseitsplatz gefunden, Fisch und Chips gegessen, ausgeruht.

Unterwegs war es etwas pustig. Fridolin hat sich angepasst. So sitzt er normalerweise.

So bei Lage.

Später wurde er mutiger und kam aus seiner Ecke.

Wollte genau wissen, wo wir sind.

Dann war er noch draußen nachsehen wie das Kartenbild mit der Wirklichkeit übereinstimmt.

Nach von geht mein Blick, zurück darf kein Seemann schaun.

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Sunnanå nach Vingens Hamn (25.5.)

Bissl rumgeiert, wohin denn nun? Der Wind meinte dann, dass grob Nord ganz gut wäre. Erst war wenig, dann immer mehr. Fein gesegelt. Vingens Hamn ist eine ringsum gut geschützte Ankerbucht mit zwei Vereinsbojen und einer blauen Boje vom SXK. Die war frei und die unsere. Das war mal eine ganz ruhige Bauernnacht.

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Hafentag in Sunnanå (24.6.)

Aufregender Tag, weil Ausflug mit dem Touristenkreuzer.

Mitten in der Nacht aufgestanden. Man hatte Bedenken den einzigen (!) Bus von Mellerud nach Haverud zu verpassen. Der sollte um 7:30 Uhr in Mellerud ablegen. Am Abend vorher schon die Räder klar auf dem Steg angebunden, den Rucksack gepackt, genau überlegt, was anzuziehen sei, die Helme klar gelegt und überhaupt alles vorbereitet. Wir waren auch nur 20 Minuten zu früh an der Haltestelle. Für Karins Verhältnisse also äußerst knapp. 😉

In Haverud waren wir dann um 8:00 Uhr. Das Schiff sollte um 10:50 ablegen. Da waren wir dann schon eher in Karins Sicherheitsbereich.

Wir haben dann bei strahlendem Sonnenschein auf einer Bank erst gesessen, dann gelegen. Mann war ich müde. Gegen 10:00 Uhr hat dann wenigstens das Touristenbüro mit ausgezeichneten Fascilitäten sowohl zum sitzen als auch sonst und einer Kunstausstellung aufgemacht.

Dann ging es an Bord, nachdem wir beim Kapitän persönlich unseren Obulus entrichtet hatten.

Der Kanal war auch aus der ungewohnten Perspektive wunderschön. Karin hat immer wieder betont, dass sie sich freut, gar nichts tun zu müssen.

Wir hatten ja ein Lunch mit gebucht. Dafür war unten im Schiff im Salon eingedeckt. Man konnte auch der Crew bei der Vorbereitung der Teller zusehen. Karin fand das Mahl sehr übersichtlich. Auf den Tellern lag ein Stück Stremellachs, eine ganz kleine Scheibe Brot, und etwas Salat, für Karin extra mit eingelegten Zwiebeln. 😮 Weil das auch gar nicht so recht in Gang kam, hat sie entschieden, dass man schon mal eine Cloetta Keks und ein Muffin samt zugehörigem Kaffee zum Vorglühen haben sollte. Das war fein zur Überbrückung aber nicht notwendig. Als man zu Tische rief wurden nämlich noch feine Pellkartoffeln und Sourcreme gereicht. Karin ist gut satt eworden. Ich auch.

Über den Tag war es immer wärmer gworden. Der Rückweg vom Zielort Bengsfors erfolgte dann mit dem halbhistorischen Schienenbus. Der fuhr durch bis zu unseren Fahrrädern in Mellerud. Nur den zu erreichen war stramm. Gefühlt ging es drei Kilometer bergauf vom Anleger zur Bahnstation.

Zurück an Bord waren wir deutlich nach 18:00 Uhr. Langer Tag und ganz ohne Diclofenac. Ich versuche den Verbrauch ja weiter einzuschränken.

Abends kam von Hartmut die Meldung, dass man sehr viel später am Morgen hätte starten können, wenn in Köpmannehamn eingefädelt, an Köpmannebro vobei durch eine Schleuse bis Upperud geschippert wäre. Das gehe auch mit dem hohen Mast und dem Tiefgang zwei Meter. Von Upperud seien es zwei Kilometer nach Haverud.
Hätte er ja auch mal einen Tag früher melden können. In meinen Seekarten sind die Brücken nicht als beweglich gekennzeichnet. Deshalb sind wir da nicht hineingefahren.


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