Ehrung

Eigentlich ist es ganz prima, dass Uwes Zahn uns überredet hat, Hamburg einen Besuch abzustatten. Nicht nur der Zahnarztbesuch war es wert, sondern wir konnten so auch Wiebke und Ralfs Einladung zum Segelerabschied annehmen, Uwe kann eine Rollanlage montieren helfen und sich um eine Baltic 37 kümmern, wir können zur Inwater Boatshow in Neustadt, vorher noch wählen gehen, wir können viele Besuche machen und wir waren auch zu Karins Ehrung für 30 Jahre Prüfungsausschuss auf die Schaarhörn eingeladen.

Bei der HADAG hieß es früher mal:“Ne Prise Seeluft schnuppern.“ Und das gelang auch mit der Schaarhörn ganz hervorragend. Es roch nicht nur nach Dampfer, Schmieröl, Kohle trimmen, sondern es es gab auch den unverwechselbaren Geruch der Elbe, wenn der Wind von See weht.

Vorbei ging es an den Wahrzeichen der Stadt: Michel, ElPhi,

… und an der „Villa Kunterbunt“, Karins ehemaligem Arbeitsplatz.

Aber der Kern der Veranstaltung war natürlich die Zeremonie. Und die war schon anrührend.

  Gespannt …

 

 

… gelöst

… und stolz!

 

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Das ist doch mal eine Ansage

Die Flagge mögen wir leiden, aber obs klappt, daran bestehen ja erhebliche Zweifel.

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Ich war da!

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Eigentlich könnten wir jetzt segeln

Eigentlich …

Immerhin ist unser Großsegel wieder am Bord und angeschlagen. Auch wenn der Segelmacher nicht annähern das getan hat, was wir mit ihm vereinbart hatten. Dafür war der Job wenigstens billig.

Eigentlich sollten die neuen Rutscher in neuen Kauschen auf neuen Verstärkungen verteilt werden. So hat er einfach nur die alten Rutscher demontiert und durch die angelieferten neuen Rutscher ersetzt. Das waren dann aber trotz der drei aus Hamburg mitgebrachten zu wenige. Macht nichts dachte man sich und ließ einfach unten welche weg. Gesehen habe wir das erst, als das Segel wieder montiert war.

Also in Hamburg bei Gotthardt angerufen, Katja gebeten noch einmal drei Stück auf den Weg zu bringen. Der Versand war natürlich nicht kostenlos. Aber liefern innerhalb von 48 den von Hamburg nach Rom, das hat Gesicht. Gurtband habe ich schon, kann ich morgen nähen.

Vorher hatten wir schon die Lazys optimiert. Eine Part mehr und an den Punkten am Baum haben wir den halben Vormittag herumgemacht. Trotz kurzer Latten und auch ohne die drei noch fehlenden Rutscher kann ich das Segel jetzt aus dem Cockpit hochziehen und noch viel wichtiger es fällt in einem Rutsch und komplett auf den Baum, wenn man das Fall löst. Das Bild ist noch von einer der vorigen Evolutionsstufen.

Tja, und beim Mittagessen passierte es dann. Die Reise steht unter einem nicht so richtig guten Stern, meinte Karin. Ich habe mir ein richtig großes Stück Zahn abgebrochen. Natürlich waren wir beim Zahnarzt. Das Loch ist provisorishc verschlossen. Aber das, so meinte die Ärztin, sei nur etwas für eine sehr kurze Zeit und ich solle beim Zähneputzen vorsichtig sein. Aha.

Wie es weiter geht, entscheiden wir morgen. Ricarda meint, dass man die Geschichte zügig ordentlich versorgen muss. Mal sehen.

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