It was many a day I‘ve travelled …

a hundred miles and more, but these tiny toilet I‘ve never seen before!

😎

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Åmål bis Karlsborg

Wir sind sinnig von Åmål aus weiter über Sjötorp und dann in den Kanal gegangen. Karin hat nämlich noch immer mit dem Hexenschuss und ich mit der BB-Hüfte wegen des Fahrradsturzes noch in Hamburg, zu tun.

Also von Åmål erstmal bis Sjötorp. Angesagt war gar kein Wind. Der „Gar-Kein-Wind“ hat dann zu erheblicher Welle geführt und uns auf 7 bis 8 kn gebracht. Außerdem ist der Windmess ausgefallen. Erst ging die Anzeige auf null, dann zeigte sie verrückte Werte bis 50 kn, dann wieder null und inzwischen scheint sie wieder normal zu funktionieren. Wie hatten zwar kein Gewitter, haben aber beschlossen, dass es doch die Elektrostatik war, die den Ausfall bewirkt hat.

Vom Kanal gibt es wenig zu berichten. Alles easy, wir sind ja gut trainiert.

Gestern Abend dann Karlborg erreicht. Die Längsseitsplätze alle besetzt, also Heckboje. Im Bereich, wo 2 m Wassertiefe sein sollten sind wir dann beim Klarmachen für den Anleger sinnig auf eine flache Stelle getrieben. Als ich das gemerkt habe war es zu spät. Beim Runterwühlen dann kam bei Vollgas so gut wie gar kein Kühlwasser mehr. Im Leerlauf und bei mäßiger Drehzahl dann wieder alles gut.

Ich mache es kurz. Nach schlafloser Nacht heute als erstes den Impeller angesehen.

Glück gehabt, dass ich den Übeltäter schon gleich entlarven konnte. Ich hatte wirklich Bedenken, dass der Wärmetauscher verstopft ist. Nochmal großes Glück gehabt. Schließlich gleich noch den Keilriemen überprüft und etwas nachgespannt. Der soll ja im Gegensatz zu mir unter Spannung sein. Ich bin jetzt jedenfalls wieder tiefentspannt.

Heute bleiben wir trotzdem liegen. Morgen wohl auch. Mal sehen.

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Schwedensommer

… mal anders.

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Nachtrag zum Ausflug nach Hamburg

Wir hatten ein Mietauto, einen Volvo Kombi, V60 B4. Das B steht für Batterie, nicht für Benzin. Der Kombi hatte einen Dieselmotor und ist ein Mildhybrid. Das ist eine Technik, die die Menschheit nicht braucht. Ich bin nicht mal beim rangieren mit Batterie gefahren, extern laden kann man sie sowieso nicht, also nur unnützes Geschraddel. Egal, war ja nicht mein Auto.

Weil der Diesel in Schweden sehr teuer ist, wollte ich in Hamburg trotz halbvollem Tank (!) schon mal bunkern. Frisch an die Tankstelle des Vertrauens gefahren und gewundert. Kein Tankdeckel zum Abschrauben da. Nur eine Möglichkeiot, die Pistole direkt in die Öffnung zu stecken. Ich war aber zu töffelig, den Rüssel weit genug nach unten zu bringen. Ergebnis war eine Dieselpfütze neben dem Auto zum Kostenpunkt 0,85 €.

Weggefahren und Volvofahrer Andreas angerufen. Der war gerade ganz in der Nähe unterwegs und ließ auf meine Bitte den Feierabend Feierabend sein und lud mich zu seinem Jet-Versorger ein.

Da wurde dann klar, was ich vorher falsch gemacht hatte. (s.o.)

Danke, Andreas, für deine spontane Hilfe!

Das hier ist er „unser“ Volvo. Eigentlich nett und sehr bequem aber mit viel zu viel Schnickschnack ausgestattet. Die ganzen Assistenten haben mich eher genervt als das sie von Nutzen waren.

Ich möchte einfach den Tempomaten einstellen können. Lenken und Abstand mache ich lieber selbst. Ich brauche es auch nicht, dass das Getriebe komplett elektronisch angesteuert wird, es keinen Zündschlüssel sondern eine Erkennung gibt, dass der mögliche Fahrer in der Nähe ist. Es muss auch wirklich nicht sein, dass man nicht spontan ablegen kann, wenn man Platz genommen hat, sondern erstmal der Rechner des Autos hochgefahren werden muss. Na ja, das ist eben dem Assistenzgeschraddel geschuldet.
Schön fand ich aber die wirklich einfache und perfekte Anbindung des Telefons über Apple Carplay. Und natürlich den beeindruckend niedrigen Verbrauch von nur gut 5 l Kraftstoff pro 100 km.

Schließlich fand ich noch eine Meldung im Tacho, ach nein im Display vor dem Fahrer, nett. Sinngemäß übersetzt, das Auto war ja ein schwedisches Mietauto: „Sie fahren jetzt 180. Das ist wirklich mehr als genug. Deshalb geht es jetzt auch nicht mehr noch schneller.“
Alle neuen Volvos sind bei diesem Tempo elektronisch abgeregelt. Und es ist egal dabei, welches Modell man gerade bewegt.

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