Camerota nach Salerno

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Wieder früh los, 60 Meilen waren zu bewältigen. Die Hälfte davon als Kreuz, und das bei wieder recht viel Wind. Aber dieses Mal ohne Ringe in der Genua. Das soll es aber auch erstmal gewesen sein, mit dem Meilen machen.

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Italienische Lebensart

Schon oft sind mir die Italiener als total ruhige und sehr gute Autofahrer aufgefallen. Das hätte ich bei meinen Vorurteilen überhaupt nicht erwartet.

Man liebt es scheints, mit dem Auto durch die engen Altstädte zu cruisen, nicht zu posen, sondern einfach herumgondeln. Und man ist tiefentspannt dabei.

Zwei Beispiele

Wir sitzen in der Bar beim Cappuchino. Ein Auto hält mitten auf der Straße, der Weg ist total blockiert. Man steigt aus, Bambini werden aus dem Auto geholt Frau und Kinder steuern die Bar mit angeschlossener Gelateria an. Erst nach geraumer Zeit fährt das Familienoberhaupt das Auto  beiseite. Dahinter hat sich inzwischen ein kleiner Stau gebildet. Niemand hupt, niemand ist böse, niemand hat es eilig.

Etwas später am Tag

Enge Einbahnstraße wie oben. Ältere Dame im Auto sieht Freundin an der Straße. Anhalten, Scheibe runter, große Wiedersehensfreude, Palaver. Dahinter wieder Stau. Und wieder wie oben: Alle sind entspannt und warten geduldig ohne zu murren bis die beiden fertig sind.

 

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Cetraro – Camerota

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Wieder um früh hoch. Wir sind hier ja nicht zum Spaß, wir machen hier Urlaub! Die Entschädigung für das Chaos vom Vortag war eine freundliche Backstagsbrise. Eigentlich perfekt für den Gennaker. Aber wir hatten einfach nur Lust bequem abzuhängen. Muss … Weiterlesen

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Tropea – Cetraro

Morgens um 5:30 war die Nacht vorbei. Bis man so wirklich in Gang kommt dauert es aber dann doch. Um 7:00 Uhr sind wir los gekommen. Zuerst war so gut wie gar kein Wind, da haben wir dann den aus Arabien verwendet. Aber dann: Erst konnte man ordentlich segeln und es war entspannt, so lange bis es dann für zwei Stunden so viel wurde, dass ich zum ersten Mal ein Reff ins Groß gebunden habe. Das ging noch einfacher als gedacht. Das Seldén Einleinenreff ist doch kein Mist, obwohl  ich das vorher, mangels Erfahrung damit, befürchtet hatte.  Und dann ging der Wind noch höher, bis 30 kn scheinbar, also etwa 6 bft. Da war dann auch das Vorsegel zu groß. Ich habe ein paar Ringe gedreht, obwohl ich das bei dem Hochleistungszeug gar nicht so gerne machen wollte. Aber mein persönlicher Segelmacher hat mir das vor einiger Zeit mal gestattet. Klar, er verkauft ja auch das neue Segel, wenn das alte defekt ist. 😉 Ging gut, das Segel hat auch keinen sichtbaren Schaden davon getragen, wenn man mal von dicken Salzkrusten absieht. Für Ölzeug war bis dahin keine Zeit gewesen. Und wir waren auch trocken geblieben – waren geblieben …

Wirklich die allerletzte Welle, bevor der Wind genauso plötzlich weg war, wie er gekommen war, hat uns voll erwischt. Einmal von vorn nach achtern über das Boot. Wir natürlich wieder mit abgeklappter Sprayhood unterwegs. Das Ergebnis sieht man dann hier:

Der Kram ist entsalzt, gewaschen und zum Trocknen aufgehängt.

Danach gabs dann erstmal eine Stärkung. Ausnahmsweise mit einer Scheibe Brot dazu.

Cetraro war laut Handbuch und Webpräsenz mindestens so gut wie Tropea, na ja … keine Hilfe beim Anlegen, etwas trostlose Umgebung, trotzdem „normale“ Preise. Wir haben uns entschieden, gleich am nächsten Morgen weiter zu segeln. Obwohl wir ja schon über 50 Meilen vom Vortag in den Knochen hatten. Uwe war noch schnell einkaufen, es gab einen Lidl, der angeblich 500 m vom Hafen weg sein sollte. Hier hatte sich der „Heickell“ aber deutlich geirrt. Ich war froh für die 2 km mein Fahrrad bei mir zu haben.

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