Heute Morgen wieder mal rechtzeitig aufgestanden. Trotzdem fast die letzte Bücke verpasst. Wir waren nämlich schon fast im Aufbruch, als die nette Norwegerin um Hilfe mit ihrem Scheuerbrett bat. Ich hatte ihr gestern erklärt, dass, wenn man einfach nur Löcher bohrt und die Leine da hindurchzieht, die sich an der rauhen Oberfläche der Schleusenwände schnell durchscheuert. Man bohrt also von oben, trifft ein Querloch und hindert die Leine mit einer Acht am rausziehen. Da scheuert dann nur noch das Brett, nicht mehr die Leine. Also flugs die Bohrmaschine ausgepackt, neue Löcher gebohrt und dann am Schluss das Brett auch noch um 30 cm gekürzt, damit es einfacher zu verstauen ist.
Danach Alarmstart und mit zwei anderen Booten die Brücken geschafft.
Erst ein bisschen motort, nach einer halben Stunde war genug (knapp) Wind zum Segeln. Das war fein nach der ganzen Motorerei.

Leider ist jetzt unser Windmess ausgefallen. Ob und wenn ja wie ich das heilen kann, weiß ich noch nicht. Egal. Früher ging es auch ohne so neumodischen Kram.
Dienstags trifft man sich hier mit den Oldtimern. Ich habe viele Bilder gemacht. Die kann ich hier aber kaum hochladen. Man fühlt sich, obwohl in Schweden fast wie in Deutschland auf dem Land.



Noch ein Funfact:
Morgen wollen wir eine Tour mit dem Passagierschif auf dem Dalslandkanal machen. Ich habe mich per Telefon angemeldet. Zahlen soll ich morgen an Bord. Ich: Gut das mache ich immer mit dem Telefon. Sie: Nein, das geht nicht. Es funktioniert nur Barzahlung. Das Netz ist so schwach, dass wir Kartenzahlung nicht anbieten können.