Der Siebenschläfer ist immer ein besonderer Festtag für uns. Dieses Mal ist es 39 Jahre her, dass wir uns ewige Treue versprochen haben. Das war ein großes Fest damals. Als ich nicht so ganz überzeugt war groß zu feiern meinte unser Freund Jürgi damals, dass es wichtig sei, eine ordentliche Feier auszurichten. Die Frau zehre ihr Leben lang davon. Jrgi war ein Chauvi wie er im Buche steht, trotzdem hatte er Recht. Aber nicht nur Karin zehrt, ich auch. Und wie. Trauung in meiner ehemaligen Grundschule, die da die Gemeindeverwaltung der Samtgemeinde Lühe beherbergte, Mittag in Finkenwerder, abends dann im Altländer Hof in Jork. Den gibt es auch nicht mehr. Warm abgebrochen. Wir waren etwas zu spät auf unserer Feier. Alle Gäste waren schon lange versammelt als wir endlich auftauchten. Traumschiff Oskar und zwei weitere Musiker sorgten für Stimmung. Den Eröffnungstanz, natürlich als Rumba zu La Paloma, und ganz viele weitere Tänze an dem Abend haben mich mindestens zwei Kilo gkostet. Morgens um Fünf sind wir dann mit Vadder zusammen (!) im Taxi nach Hause gefahren. Das Ding war auch Dank unserer Gäste wirklich gelungen.
Und das ist nun wie geschrieben 39 Jahre her. In Spiken gab es Gelegenheit, eine kleine Feier zu begehen. Abends lud ein Lokal zu Büffet und anschließender Livemusik. Ein bisschen getanzt haben wir, aber leider ist Karin ja etwas defekt mit dem rechten Arm. Da kann man sie nicht so herumwirbeln. Und wir sind auch älter … Halb zehn war für uns Schluss.



Sie steht unter Drogen. Ich habe ihr Diclofenac Retard 75 mg verschrieben.
Kann ja nicht gar so schlimm sein mit Karins „Hand“icap, wenn das mit dem Weinglas noch so tadellos geht! 😉