Winterhalbjahr

Jetzt ist der Kruskopp im Stall auf dem Bock.

Und deshalb kann ich mich anderen Herausforderungen stellen. Gestern hat mich ein lieber Nachbar, auch Ruderer, auf das Rudersportabzeichen aufmerksam gemacht. Die Challenge findet selbstverständlich auf dem Concept2 statt.

Das Abzeichen wird in drei Kategorien, 2, 15 und 40 Minuten abgelegt. Die Zahlen sind Meter, die zurückzulegen sind.

Heute habe ich mal 15 Minuten probiert. Eine Viertelstunde sinnig warm gefahren und dann schon mal Bronze erreicht. Für Null Training während der vergangenen Monate fand ich das durchaus brauchbar. Mal sehen, was noch geht.

Am Tempo sieht man, dass ich am Anfang sehr ehrgeizig war und gleich Gold schaffen wollte. Ich habe dann schnell gemerkt, dass das nichts wird. Dann habe ich eingelegt und bin allmählich wieder schneller geworden.

Nächste Woche wird das schon besser gehen. Die 40 Minuten nehme ich erst Ende des Monats ins Visier.

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Rest der Saison

Das ist einfach erzählt: Marup, Endelave, Kerteminde, Ballen/Fyn, Söby, Kappeln, Höruphav, Kappeln Eckernförde, Wentorf, Kiel.

Immer schön gesegelt, viel mehr und auch fast besser als während der Saison …

In Kiel noch schnell zwei Regatten mitgenommen. Fördelights bei der SVS. Da war dieses Mal wirklich gar kein Wind. Highlight war die knappe Stunde, in der wir mit 0,5 kn Fahrt durchs Wasser vorwärts, immerhin, getrieben sind. Wir habe da nichts gerissen und sind Letzte geworden, obwohl wir fast als Erste im Ziel waren. Das Potenzial unseres Kreuzers haben wir da also überhaupt nicht nutzen können. Etwas besser war es am Wochenende darauf bei der Stickenhörn Regatta. Da startet man in der Reihenfolge der Möglichkeiten der Boote. Die Langsamsten zuerst, die Schnellen dann immer später. Man verrechnet das Handicap vorher. Kängurustart nennt man das. Wenn man dann am Ziel vor einem ist, ist man auch in der Abrechnung vor dem. Am Ziel war es richtig spannend. Ich habe es vermarmelt, wir sind mit zwei und 3 Sekunden Dritte geworden. Egal. Das hat wirklich Spaß gemacht!

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Mårup – Ebeltoft 15.8. bis 16.8.

In Mårup hatte ich endlich den Fehler in der Funkanlage gefunden. Ein kurzes Anschlusskabel hatte einen Masseschluss. Das wurde in Ebeltoft neue gemacht. Jetzt geht alles wieder in ordentlich.

In Ebeltoft haben wir die Arvikacrew getroffen. Zum Wein eingeladen worden. Abends zu lange getagt.

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Grenå Mårup 14.8.

Dreimal umentschieden, ob Mårup oder Ebeltoft. Wackelig wegen alter Welle und wenig Wind. Erst unter Samsö wurde das wirklich besser.
Im Hafen fast drei Stunden gebraucht, um sich zu überwinden, das erste Mal ins Wasser zu hüpfen. War aber sinnvoll. Der Propeller war völlig, das Ruder ein wenig mit Pocken besetzt. Die Reinigungsaktion hat unter Motor bei gleicher Drehzahl vorher und nachher fast einen Knoten Geschwindigkeit gebracht.

Eigentlich wollten wir liegen bleiben, der Wind und das sonnige Wetter haben etwas anderes gesagt.

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