Heiligenhafen – Warnemünde (12.6.)

Eigentlich ein brauchbarer Trip. Wir hatten wieder auf die G3 gewechselt. Das ging auch gut. Und es war wider Erwarten ein Anlieger.

Unter der Brücke über den Fehmarnsund, „Kleiderbügel“, hatte ich etwas Angstschweiß. Aber der Brückenpegel sagte knapp 22 m. Abzüglich der veröffentlichten 3 m bleiben ja noch 0,5 m Lose für Kruskopps Masthöhe von 18,5 m. Die Antenne hat nicht gedengelt. 😉 Man hat wohl noch mehr an Sicherheit zugegeben.

Warnemünde selbst war ja ganz nett. Aber der Hafen für uns nur „na ja“. In den 32 € Hafengeld ist nicht mal die Dusche inkludiert. und es war weit, sehr weit, dorthin. Man benötigt dann Ein-Euro-Münzen. Der Hafenmeister hat keine zum Wechseln. Der Wechselautomat hat nicht funktioniert …

Der Routenvorschlag bei NV war etwas eigenartig.

Nächstes Mal bleiben wir in Kühlungsborn. Das soll erheblich besser zu gleichen Kosten sein.

@Ralf und Wiebke
Ankern ist in der Gegend bei dem Wetter mit unserem Kreuzer leider keine Option.

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Kleinkram

Gestern sind wir von 12:00 Uhr bis knapp 19:00 Uhr unterwegs gewesen, um von Hamburg nach Heiligenhafen zu gelangen. Und NEIN wir waren nicht mit dem Fahrrad unterwegs. 😉

Heute Morgen hat es immer noch reichlich gepfiffen. Wir hatten beschlossen nach dem Mittagessen abzulegen. Dazu kam auch gelegen, dass wir mal eben unsere kleine G4 vorzeigen sollten. Sie fand aber bei den Interessenten keine Gnade. Ich wollte nicht unser Segel verhökern. Ich bin froh es in der Backskiste zu haben. Aber der Segelmacher soll ja auch Beschäftigung haben.

So richtig gut ging es uns beiden nicht. Karin wäre mit zuliebe losgefahren, ich ihretwegen. Zum Glück haben wir das rechtzeitig gemerkt. Und der Hafenplatz hier ist wirklich sehr gut.

Also haben wir dann ein wenig Kleinkram abgearbeitet.

Am meisten Mühe hat die Box mit den USB-Ladeanschlüssen gemacht.

Diese Variante war noch nicht mal die letzte. Von der finalen Version habe ich keine Fotos.
Auf jeden Fall lädt das iPad jetzt ordentlich. Auch wenn es arbeiten muss. Das war bislang nämlich nicht der Fall. Trotz Aufladung ging der Akkustand in die Knie wenn das Navigationsprogramm in Gang war. Das ist jetzt geheilt.

Bis auf das Zündschloss sind die anderen nicht erledigten Punkte nicht so furchtbar dringlich. Alles funktioniert auch so.

Hier noch mal ein Bild von den Pinwings für die Wasserpumpe. Das wird den Impellerwechsel erheblich vereinfachen. Neulich war das ja unter Stress erforderlich und ging so gar nicht leicht von der Hand.

Morgen legen wir ab. Ganz bestimmt. Versprochen.

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Rückenpolster

Die Polster sind wichtig, wenn man oben auf der Kante sitzt und sich in den Seezaum lehnt. Und das ist ja neben dem Kartentisch unter Deck 😉 mein Lieblingsplatz.

Die nackten Drähte sind echt unbequem und auch die Polsterschläuche darüber sind noch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Die Polster waren etwas in die Jahre gekommen, der Schaumstofffreund des Vertrauens konnte auch keine neuen Klettbänder anbringen, so haben wir im vergangenen Jahr neue Polster erworben.

Die alten Polster passen schon nicht so ganz zu 100 % aber es ging recht gut. Bei den neuen Dingern ist der vorgesehene Abstand zwischen den beiden Durchzügen noch einmal deutlich größer. Das führte dazu, dass ich sie mehrfach fast verloren hätte.

Heute Morgen hatte Karin dann die zündende Idee: Löcher bohren, die Rückseite besteht aus einer recht soliden Kunststoffplatte, Leine durch, knoten, fertig. Warum wir darauf nicht schon früher gekommen sind? Egal, so ist die Sache in kurzer Zeit ganz einfach geregelt. Knoten kann ich auch.

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Segel in Valencia geliefert und montiert

Mietauto beschafft. VW Tayron Mildhybrid. Ich war sehr skeptisch. Aber die Kiste ist Klasse. Höchst angenehm auf der Autobahn, brauchbar in der Stadt, wenn man sich erstmal gewöhnt hat. Gut 6 l/100 km hätte ich beim besten Willen nicht erwartet. Eher doppelt so viel. Jetzt auf dem Rückweg bin ich unter 6. Der Tayron ist ein RiesenSUV mit 150 PS Ottomotor.

Segel, Gepäck, Fahrräder eingeladen und los.

Unterwegs krank geworden. Zwei Tage in Lyon strenge Bettruhe. Vorher noch sehr nett essen gewesen.

Während ich gelegen habe, hat Karin für uns den Ort erkundet. Das war gut. Auch für mich.

Der nächste Ort war Beziers. Karin wollte unbedingt, dass ich die Kathedrale ansehe. Also habe ich mich gefügt. Wir sind deshalb mit dem Auto los, weil es vom Hotel aus sehr weit und sehr viele Höhenmeter waren. Falls man in Bremen Böttcherstraße und Schnoorviertel kennt: Genau durch so etwas hat sie mich gelotst.

Deshalb gibt es auch keine Fotos.

Einfacher war dann der Besuch an einer Schleuse am Kanal du Midi.

Dann endlich Valencia.

Wie man sieht wird es allmählich mit meinem Zustand.

Gegessen habe ich nichts.

Nachmittags Segel abgeliefert und am nächsten Tag montiert. Alles sieht sehr gut aus und passt perfekt. Aber für diesen Kunden werde ich nie wieder etwas tun. Mein Service ist es, Segel in Norddeutschland zu liefern und zu montieren. Wenn ich deshalb von Stade nach Valencia und zurück fahre, muss das irgendwie anständig entlohnt werden. Das so dachte der Käufer, sei doch wohl in meiner Provision enthalten. Er hat einen lächerlichen Betrag angeboten. Eine Rechnung darüber soll ich dann auch noch ohne Steuer auf seine Firma in Portugal ausstellen …

Ganz bestimmt … mache ich das nicht.

Egal, die Segel passen und alles sieht super aus. Dank an die SEGELWERKSTATT für erstklassige Arbeit.

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