In Kurzform Kalmar – Kristianopel – Hanö

4.8. Kalmar erreicht, entschieden wegen Mistwetter erstmal zu bleiben.
Christian wollte erstmal nach Hause. Die billigste, einfachste und überhaupt auch machbare Variante war die Kombination Bahn und Flugzeug ab Kopenhagen.
Wir haben es uns der weil in Kalmar gemütlich gemacht. Kino und sogar Sportstudio für Uwe. Man hatte dort ein Concept 2.

Weil Christian in Berlin „über“ war, seine Frau hatte Arbeit, er halt Ferien, hatte er beschlossen, früher wierder an Bord zu sein als ursprünglich geplant. Das war fein. Mittwochabend 23:00 Uhr war er pünktlich da. Schwedische Bahn halt.

Donnerstagmorgen, 10.8. dann los. Hoch dran und windig war es. Uwe hatte entschieden, die G3 gegen die G4 zu tauschen. Das war eine sehr gute Entscheidung. Erst ein schöner Anlieger, nachher eine nette Kreuz. Die Karre fährt einfach. Wir haben mal wieder das ganze Feld von hinten aus aufgerollt. Bilder gibt es nicht, weil wir beschäftigt waren.

Kristianopel erreicht. Über den Nachbarn mokiert, der gleich zwei Bojen occupiert hatte. Trotzdem gut gelegen.


Hier unser freundlicher Nachbar, der keine Boje abgeben wollte. Habe ich einfach bei ihm eine Spring gelegt. Der Hafenmeister wollte nämlich,dass ic hunbedingt in diese Lücke fahren sollte.

Ganz schön leer schon, Saison in Schweden neigt sich halt dem Ende zu.

11.8. um 06:15 abgelegt. Erste Überlegung: Utklippan. Das konnten wir eh nicht anliegen. Aber schönstes segeln war das. Als wir dann umgelegt haben, wie immer auf dieser Tour war der Wind von vorn, passte der Wind so gut, dass wir uns spontan entschieden haben bis Hänö durchzugehen. Zwar war der Hafen mit Wochenendschweden ziemlich sehr voll, trotzdem perfekten Platz auf Seite bei perfekten Gastgebern gefunden.Leider sieht man den Nachbarn auf dem Bild nicht. Schäm.

Jetzt läuft das Röcheleisen, weil es Karin noch immer nicht besser geht. Sie möchte von Ystad aus nach Hause fahren. Bis Simrishamn hätten wir zwar gut segeln können, aber bis Ystad ist es ja noch einmal ein erhebliches Stück weiter.

Wir verschenken heute mal nichts.

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Schreck in der Morgenstunde –

oder: tanken in ‚Klintemåla.

Wir hatten für 8:00 Uhr Brötchen zur Wegzehrung geordert. Vorher, so hatten wir beschlossen, noch eben tanken. Günstige Gelegenheit und flauschige Bedingungen. Also an den Serviceschlengel. Mist: Schlauch zu kurz. Also weiter vor. Dabei sind wir ohne es zu merken über eine Verankerungskette gefahren. Hin kein Problem, zurück wirkt der L-förmige Kiel wie ein Widerhaken. Er bleibt an der Kette hängen. Ralf kennt da auch was davon. 😉

8 Männer eine gute halbe Stunde, inklusive Motorboot, das den Schlengel zur Entlastung etwas gezogen hat. Es ist bestimmt viel Antifouling ab. Egal.

Funfact: Ich habe mich natürlich erkenntlich zeigen wollen. Das war gar nicht einfach eine Menge Bier loszuwerden. Ganz im Gegenteil: Christian kam mit zwei Gläsern selbst gefertigter Köstlichkeiten zurück: Tomatensauce und Himbeermarmelade. Der Hafenmeister bedauerte unser Missgeschick und wollte das gerade rücken.

Jetzt segeln wir mit gutem Wind Richtung Kalmar, wo wir uns wegen Wetter wohl einige Zeit aufhalten werden.

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Idö – Klintemåla (3.8.2023)

Heute Morgen: Regen, dann Nebel, dann Regen und Nebel. Bis Mittag abgewartet. Kurze Tour bis Klintemala nur unter Motor. Im Gewitter nass geworden. Allerbesten Platz gefunden. Morgen vielleicht guten Wind und gutes Wetter nutzen und bis Kalmar durch gehen. Mal sehen.

Gute Nacht!

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Fyrudden – Idö (2.8.2023)

Wenig zu berichten: Erst gekreuzt, weil zu viel Welle zum Motoren, und weil wir ja ein Segelboot haben. Als es dann sehr eng wurde und die Crew (Uwe) auch nicht mehr kriechen konnte, doch Motor. Anruf von Hartmut bekommen: Unbedingt bei der Laxboda anhalten und Lachs kaufen, da kommt ihr in 10 Minuten vorbei. Und das gibt es nur noch in diesem Jahr.

Der Betreiber will sich zur Ruhe setzen, und wir haben tatsächlich am letzten Öffnungstag (!) noch einkaufen können.

Das Festmahl fand auf Idö statt.

Vielen, vielen Dank für den Hinweis, lieber Hartmut!

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