Hafentag in Sunnanå (25.5.)

Aufregender Tag, weil Ausflug mit dem Touristenkreuzer.

Mitten in der Nacht aufgestanden. Man hatte Bedenken den einzigen (!) Bus von Mellerud nach Haverud zu verpassen. Der sollte um 7:30 Uhr in Mellerud ablegen. Am Abend vorher schon die Räder klar auf dem Steg angebunden, den Rucksack gepackt, genau überlegt, was anzuziehen sei, die Helme klar gelegt und überhaupt alles vorbereitet. Wir waren auch nur 20 Minuten zu früh an der Haltestelle. Für Karins Verhältnisse also äußerst knapp. 😉

In Haverud waren wir dann um 8:00 Uhr. Das Schiff sollte um 10:50 ablegen. Da waren wir dann schon eher in Karins Sicherheitsbereich.

Wir haben dann bei strahlendem Sonnenschein auf einer Bank erst gesessen, dann gelegen. Mann war ich müde. Gegen 10:00 Uhr hat dann wenigstens das Touristenbüro mit ausgezeichneten Fascilitäten sowohl zum sitzen als auch sonst und einer Kunstausstellung aufgemacht.

Dann ging es an Bord, nachdem wir beim Kapitän persönlich unseren Obulus entrichtet hatten.

Der Kanal war auch aus der ungewohnten Perspektive wunderschön. Karin hat immer wieder betont, dass sie sich freut, gar nichts tun zu müssen.

Wir hatten ja ein Lunch mit gebucht. Dafür war unten im Schiff im Salon eingedeckt. Man konnte auch der Crew bei der Vorbereitung der Teller zusehen. Karin fand das Mahl sehr übersichtlich. Auf den Tellern lag ein Stück Stremellachs, eine ganz kleine Scheibe Brot, und etwas Salat, für Karin extra mit eingelegten Zwiebeln. 😮 Weil das auch gar nicht so recht in Gang kam, hat sie entschieden, dass man schon mal eine Cloetta Keks und ein Muffin samt zugehörigem Kaffee zum Vorglühen haben sollte. Das war fein zur Überbrückung aber nicht notwendig. Als man zu Tische rief wurden nämlich noch feine Pellkartoffeln und Sourcreme gereicht. Karin ist gut satt eworden. Ich auch.

Über den Tag war es immer wärmer gworden. Der Rückweg vom Zielort Bengsfors erfolgte dann mit dem halbhistorischen Schienenbus. Der fuhr durch bis zu unseren Fahrrädern in Mellerud. Nur den zu erreichen war stramm. Gefühlt ging es drei Kilometer bergauf vom Anleger zur Bahnstation.

Zurück an Bord waren wir deutlich nach 18:00 Uhr. Langer Tag und ganz ohne Diclofenac. Ich versuche den Verbrauch ja weiter einzuschränken.


Dieser Beitrag wurde unter Orte veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.