Motala Verkstad – Borensberg

Heute morgen ging es uns beiden schlecht. Aber die Errungenschaften der modernen Chemie haben einiges gerichtet. Nach dem Mittagessen war der Wind fast ganz weg, was die Manöver in der Schleuse vereinfacht. Deshalb hieß es um 14:00 Uhr doch noch: Jetzt oder gar nicht mehr. Also Jetzt!

An der Schleusentreppe mussten wir weniger als 20 Minuten warten und dann wurden wir zusammen mit einer großen Motoryacht die Treppe hinunter gebracht. Obwohl mit der „falschen“ Seite ging das Anlegen in den Kammern gut und Karin ist auch nicht gestolpert oder ins Wasser gefallen.

In der letzten Kammer schon mal das Segelkleid runter und direkt nach dem Tonnenpärchen Segel hoch. Das war doch viel besser als motoren.

Jetzt liegen wir in Borensberg an der Kante, haben alles wieder aufgeräumt und träumen von weiteren Heldentaten.

Vor uns liegt eine neue Dehler 34. Jetzt ist sie ja wieder von Judel/Vrolijk gerissen. Nochmal 10 cm breiter als unsere Simonis/Vogt und wie ich finde nicht unbedingt besser.

Hier mal ein Vergleich der beiden Cockpits:

Dehler 34 neu:

Den Trum von Tisch müssen wir jedenfalls nicht haben. Beim Segeln ist der bestimmt echt hinderlich.

Dehler 35 SV Kruskopp

Auf dem anderen Kreuzer wird man auch seinem Ruf gerecht, das Boot ist gechartert.

Kreative Spring. 😉

Veröffentlicht unter Orte | Ein Kommentar

Motala – Motala Verkstad

Gestern ganz harter Trip. Fast eineinhalb Meilen, eine Schleuse bei Gleichstand, drei Brücken. Alles gut gegangen und geschafft.

Am Anleger haben uns freundliche Leute die Leinen abgenommen. Karins erste Frage: „DoKo?“ Antwort: „Wir nicht, aber wir schicken nachher unsere Eltern. Die können das.“

Und wie es ging. Das war ein wirklich schöner Abend. Fast hätte ich meine defekte Hüfte darüber vergessen. Bilder habe ich nicht gefertigt, aber Martin und Angela. Sie wollten siec schicken. Wenn sie das noch tun stelle ich sie hier dazu.

Wirklich Schade, dass wir in verschiedenen Richtungen unterwegs sind.

Veröffentlicht unter Orte | Kommentare deaktiviert für Motala – Motala Verkstad

Motala

Wir wachsen hier ganz sinnig fest. Aber es ist halt so. Und es gibt wirklich sehr viel schlechtere Plätze, um dort liegen zu bleiben.

Unser Platz ist längsseits an der Steinkaje. Übersteigen auch für den gehbehinderten Uwe einfach.

Der Platz ist direkt gegenüber einer Tapas Bar. Und wie man rechts im Bild erkennt, mussten wir zum lenzen des Fäkalientanks nicht mal ablegen. Der Schlauch ist lang genug. 🙂

Gestern waren wir ein bisschen mit dem Rad unterwegs. An der Schleusentreppe Borensberg gab es Pause und ein Treffen von amerikanischen Oldtimern. Immer wieder nett.

Dollfuß, die Dohle auch unterwegs.

Das Motormuseum ist auch ein „must“ hier. Neben Oltimern gibt es auch jede Menge mehr Nostalgie. Was mich etwas fertig macht, ist Dinge im Museum zu sehen, die ich gerne benutze und immer benutzt habe …
Solch ein Fernseher ist natürlich in den 60ern des vergangenen Jahrunderts ein Highligt. gewesen.

Opel fahn iss fast wie wennse fliegss!

Das Aquarium war etwas enttäuschend. Aber blaue Krebse gab es. Nur Beschreibungen gab es nicht oder nur dürftig. Ich habe kein Problem einen QR-Code zu scannen und dann die Beschreibung aus dem Netz zu bekommen. Nur sollte das dann wenigstens überall ordentlich funktionieren.

Auf dem Weg nach Borensberg haben wir dann noch ein liebevoll restauriertes Motorboot bewundert. Ich denke, dass ich das auch schon vor Jahren mal gesehen habe.

Den Namen des Reihers kenne ich nicht. Aber tiefentspannt war er.

Veröffentlicht unter Orte | Ein Kommentar

Menü ergänzt

Es gibt ja ein paar Leute, die uns verfolgen.

Da ich nicht jeden Tag einen Beitrag schreibe und schon gar nicht in jedem Beitrag erwähne wo das Boot sich gerade befindet, habe ich oben einen neuen Menüpunkt eingefügt:
„Unsere aktuelle Position findet ihr hier“.

Wenn man also den Standort wissen möchte und das AIS *) funktioniert, dann kann man unseren Weg ganz gut verfolgen. Die Karte kann man anklicken und auch den Maßstab verändern.

*) AIS ist ein automatisches Identifizierungssystem. Zunächst für die Berufsschifffahrt gedacht, ist es inzwischen auch bei den Freizeitkapitänen äußerst beliebt.
Jedes Schiff, das einen Sender (Transponder) besitzt, sendet für seine Umgebung ein Signal aus, das mindestens Name, Position, Kurs, Geschwindigkeit und Größe des sendenden Fahrzeuges enthält. Das kann natürlich auch von Landstationen aufgefangen werden. Es gibt dann mehrere Websites, die diese Signale abbilden und veröffentlichen. Eine davon ist die oben verlinkte Website Vesselfinder.

Eine weitere Website ist Marinetraffic. Da sieht das dann so aus:

Also: Frohes stalken wünsche ich! 😉

Veröffentlicht unter Orte | Kommentare deaktiviert für Menü ergänzt