Neuhof – Stralsund – Hamburg (2)

Mittwoch, 6.7.
Ganz harter Törn von fast fünf Meilen unter Motor. Perfekten Platz in der Citymarina bekommen, zum ersten Mal falsch herum, d.h. vorwärts angelegt.
Sonst gab es nichts zu berichten, außer dass der Service in der Citymarina prima ist und wenigstens Wasser und Strom mit der Liegepauschale abgegolten sind. Fein das! Langer Spaziergang zum Bahnhof, damit man sich am nächsten Morgen nicht verläuft.

Donnerstag, 7.7.
ICE nach Hamburg genommen.

Sonnabend, 9.7.
Wieder etliche Termine miteinander verbunden.
Stand der Dinge beim Courier 970 in Büdelsdorf gecheckt.

Stand der Dinge zum Cockpitlenzer beim Jollenkreuzer Jan Himp angesehen.

Das schwedische Eignerpaar samt Gepäck in Flensburg abgeholt und nach Maasholm gebracht.
Die Übergabe war wie zu erwarten einfach, es gab Champagner, ein paar Tränen wurden zerdrückt und dann war es das.

Sonntag, 10.7.
Wieder mal eine nette Zugfahrt. Züge finde ich sehr viel besser als Autos. Allerdings ist gelegentlich zu bedenken, dass ich kein Lastesel bin. Trotzdem haben wir alles Gepäck mitbekommen. Und am Ende habe sogar ich eingesehen, dass das alles höchst sinnvoll und von Karin wohlüberlegt war.

Danke liebe Karin.

Am Nachmittag haben wir dann Olaf auf seiner 36 CWS für ein ausführliches Konsil besucht und lecker Kaffee und Kuchen bekommen.

Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich eigentlich in Pension bin? 😉

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Lauterbach – Neuhof (5.7.)

Der zweite Hamburgtrip war ja noch offen. Bootsübergabe an das neue Eignerpaar.
Wir hatten beschlossen, das ab Stralsund in Angriff zu nehmen.

Wie immer sind wir morgens rechtzeitig los, damit wir unser etwas verspätetes Mittagessen am Liegeplatz und nicht unterwegs bekommen. Billigend in Kauf nimmt man dabei, dass immer viele freie Liegeplätze zur Verfügung stehen. 😉

Das erste Stück war es ein schöner und schneller Anlieger. Aber der Wind nahm zu, eine Kreuz stand an, das ließ den Gedanken an den Wechsel des Vorsegels von der normalerweise gefahrenen Genua 3 auf die sehr viel kleinere, zu kleine (!) Genua 4 erst reifen und ihn dann auch umsetzen. Es war eigentlich einfacher als befürchtet. Nur der Rahmen des Vorluks muss ein weiteres Mal lackiert werden. Kollateralschaden und nicht weiter schlimm.

Doof war dann schon eher, dass wir fast ein Rennen an der Kreuz gegen eine X34 verloren hätten. Zum Glück dann aber doch nur “fast“.

Am Ziel in Neuhof waren wir ob der vielen Wenden rechtschaffend müde und kaputt. Segeln kann Sport sein, muss aber eigentlich auch nicht immer. 😀

Ein Bild habe ich leider nicht.

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Ausflug nach Hamburg (1)

Mittwoch 29.6.
Los in Lauterbach mit der Zubringerbahn nach Bergen.
Das ist immer noch nett, nur war es vor einiger Zeit noch netter. Der Bahnsteig ist nämlich eigentlich fast im Hafen Lauterbach. Es gab eine Pforte und schon war man am Zug. Die Pforte gibt es noch, nur ist sie jetzt verschlossen und damit jeder versteht, dass man da nicht durch soll. ist die Bahnanlage direkt dahinter zusätzlich mit einem zwei Meter hohen Zaun umwehrt. Mit einem kleinen Umweg von gefühlt 1000 m erreicht man dann aber doch etwas ausgemergelt die Abfahrtstelle. Der Rest des Weges bis Hamburg war dann unspektakulär.

Unterwegs fiel uns auf, dass es vielleicht zweckmäßig sei das Auto in Kiel gleich mit abzuholen. Das ICE Ticket hätte man problemlos bis Kiel durchlösen können … hätte … So war es dan der Regionalexpress mit dem 9 Euro Ticket.

Weil aber eigentlich alles prima gelaufen war, konnten wir auf dem Rückweg von Kiel schon den ersten Nordyacht-Termin abhaken.

Donnerstag 30.6.
Aquise für weiteres Angebot betrieben, durchaus Aufwand gewesen, dann aber doch lieber sein gelassen. Preisidee der Eignerin “nicht von dieser Welt“.

Das Teakdeck des Bootes, „etwas“ vernachlässigt wie auch das gesamte Boot.

Freitag, 1.7.
Besichtigung HR39 in Maasholm. Karin wollte eigentlich dabei sein, fand dann aber doch, dass es besser wäre, wenn sie mit der Bahn zurück fährt. Also nur zusammen hin, schnell bei NV angetickt, Seekarten abgeholt und dann Karin zum Bahnhof in Eckernförde gefahren.
Die Besichtigung war ein voller Erfolg, was zu erwarten war. Mit unterschriebenem Vertrag zurück nach Hamburg. Langer Tag bis 21:30 Uhr.

So sieht Teak aus, wenn man sich kümmert.

Sonnabend, 2.7.
Erholt. Erholt. Erholt.
Abends mit Freunden zusammen gegrillt. Das war primstens. Sonnenhut geliehen bekommen.

Paddington … na ja

Sonntag, 3.7.
Rücksturz nach Lauterbach. Nachmittags unseren neuen Freund Olaf getroffen und lange über seine Neuerwerbung, eine Dehler 36 CWS, palavert. Abendessen im Restaurant Kormoran in Ermangelung von frischen Lebensmitteln an Bord. Der Edeka Markt in Lauterbach ist Sonntags geschlossen.

Montag, 4.7.
Ausführliche Radtour von Lauterbach aus.

Eigentlich wollten wir nach Seedorf, das haben wir per Rad aber leider nicht hinbekommen.

Fazit Lauterbach:
Man liegt da perfekt am Schwimmsteg. Der Liegepreis ist normal und moderat. Alles drumherum ist verhältnismäßig teuer, Strom, Wasser, Dusche sind nicht gerade als “Schnapper“ einzuordnen. Aber was am Bootssport ist das schon?

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Kloster – Gustow – Lauterbach

Morgens sehr rechtzeitig los, weil für den Nachmittag schwere Gewitter angesagt waren.
Harten Fight mit einer Bavaria 36 gehabt. Beide nur mit dem Vorsegel unterwegs. 😉 Anerkennung geerntet. Glück gehabt.
12:35 Uhr Ziegelgrabenbrücke passiert.
Gegen 14:00 bei sehr viel Sonne in Gustow fest.
Fehlentscheidung gewesen, viel zu warm im Hafen.
Trotzdem Hochzeitstag mit genau einem (!) Stück Kuchen gefeiert.
Gebadet und gleich Wasserpass geschrubbt.
Gewitter mit Starkregen erst später erlebt.
Total netten Kontakt wegen des vorherigen Kruskopps per E-Mail erhalten. Wir freuen uns auf das Treffen.

Fazit Gustow:
Kann man hinfahren, muss man aber nicht so unbedingt.
Aber die Fascilitäten sind erste Sahne, eigentlich besser als die auf Vejrö.

Heute dann nicht so rechtzeitig los.
Nur mit Großsegel ziemlich gut unterwegs gewesen.
Am Fahrwasserausgang zum Bodden dann mit voller Besegelung fast ins Fliegen gekommen.
Vom Hafenmeister versprochenen Liegeplatz als belegt mit anderem Boot vorgefunden.
Nix utmokt.
Besseren Platz selbst gefunden.

Jetzt bleibt der Kreuzer wohl bis nächsten Donnerstag hier und wir fahren nach Hamburg, ein bissl was für Nordyacht tun.

Fazit Lauterbach:
Schreibe ich erst, wenn ich wieder weggefahren bin.
Bis dahin:
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😉

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